Zweite schlägt Heiden IV

Am vergangenen Wochenende hatte die 2. Mannschaft des Schachklub Metelen die 4. Mannschaft des Schachvereins Heiden zu Gast. Während die Metelener alle sechs Bretter besetzen konnten reisten die Heidener nur mit vier Spielern an. Metelen startete dementsprechend mit einem 2 : 0 Vorsprung in die Begegnung.

Doch wer jetzt dachte, dass der Mannschaftskampf damit schon so gut wie entschieden war, wurde eines Besseren belehrt. Denn die vier wackeren Heidener Spieler waren allesamt „erfahrene Hasen“ und verfügen über eine langjährige Spielerfahrung.

So kam es zu einem spannenden Mannschaftskampf, der über mehrere Stunden ging. Die erste Entscheidung fiel jedoch schon nach einer guten Stunde. An Brett 1 einigte sich Metelens Spitzenspieler Rolf Morrien mit seinem Gegner schnell auf ein Remis. Beide Spieler hatten nach einem wilden Schlagabtausch jeweils nur noch einen Turm, König und sieben Bauern auf dem Brett.

Nach weiteren zwei Stunden Spielzeit boten gleich zwei Heidener Spieler ihren Metelener Gegnern in ausgeglichener Stellung ein Remis an. Dies wurde von Joachim Heidrich am 2. Brett und Robert Focke an Brett 3 dankend angenommen. Denn durch diese beiden Remis erhöhte sich das Metelener Punktekonto auf 3,5 Brettpunkte und damit war der Mannschaftskampf gewonnen.

Nach über drei Stunden wurde nur noch am 6. Brett um den letzten Punkt gekämpft. Hier hatte Rene Brüning einen Turm geopfert, um einen Angriff auf den König zu starten. Sein Gegner geriet dadurch zunehmend unter Druck, konnte aber schließlich mehrere Offiziere abtauschen und die Partie für sich entscheiden. Somit endete der Mannschaftskampf etwas glücklich mit 3,5 : 2,5 Brettpunkten für die Metelener, die sich durch diesen Sieg auf den 5. Platz der Bezirksklasse Borken/Steinfurt verbessern konnten. „Wir haben heute einen Mannschaftskampf gewonnen, ohne auch nur eine Partie am Brett für uns zu entscheiden. Das kommt auch nicht alle Tage vor“, so Jens Gravenkötter, der seine Partie kampflos gewann.

Jens Gravenkötter gewann seine kampflos (Foto: Heinz Vinkelau)

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